Wir

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Karl Sousa

wurde in Sydney geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht. In den ersten Jahren prägten ihn vor allem die Professoren Tibor Varga (Detmold), Valeri Gradow (Essen) sowie Barbara Rau (Bad Pyrmont).

Neben mehreren Preisen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ erhielt er 1991 den ersten Kulturpreis des Kreises Höxter und 1997 den Preis für junge Künstler in Europa der Volksbank Paderborn.

An der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte Karl Sousa bei Prof. Adam Kostecki. Darüber hinaus wurde er künstlerisch inspiriert durch Meisterkurse bei den Professoren Zakhar Bron (Lübeck), Herman Krebbers (Amsterdam), Igor Ozim (Bern) und Ruggierio Ricci (Salzburg).

Recitals und Konzerte als Solist mit Orchester führten Karl Sousa in diverse europäische Länder, nach Kanada und Australien. Seit 2005 erhält er Einladungen vom National Music Festival in Namibia, wo er solistisch und als Konzertmeister auftritt sowie Meisterkurse gibt.

Von 2004 bis 2012 war er stellvertretender 1. Konzertmeister des Netherlands Symphony Orchestras in Enschede. Ebenfalls als stellvertretenden Konzertmeister lädt ihn seit 2007 die Radiophilharmonie des NDR in Hannover ein. 2012/13 war er dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck als 2. Konzertmeister verbunden, zu Beginn der Spielzeit 2013/14 kehrte er nach Enschede zum Netherlands Symphony Orchestra zurück. Seither lädt ihn auch das Gelders Orkest in Arnheim zu Gastauftritten ein.

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Cordula Kocian

wurde in Hessen geboren und besuchte ab dem vierzehnten Lebensjahr das Spezialgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar. In Weimar an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ begann sie auch ihr Violinstudium bei Prof. Jost Witter, das sie mit dem „Künstlerischen Diplom“ abschloss. Ihre musikalische Ausbildung setzte sie anschließend bei Prof. Igor Ozim in Bern und Prof. Ulf Wallin in Berlin fort.

Als Geigerin war Cordula Kocian in verschiedenen Orchestern tätig, u.a. bei der Staatskapelle Weimar, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin und dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Sie war Gründungsmitglied des Faust-Quartetts, mit dem sie bei Prof. Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und dem Hagen Quartett studierte. Als Mitglied des Faust-Quartetts gewann Cordula Kocian einen 2. Preis beim Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb in Weimar, einen 1. Preis beim Internationalen Max-Reger-Wettbewerb in Sondershausen, einen 1. Preis beim Internationalen Charles-Hennen-Concours in Heerlen (Niederlande) und einen 2. Preis beim ARD-Wettbewerb in München. Tourneen führten sie u.a. nach Südamerika, Afrika, Italien, Frankreich, Tschechien, Norwegen und in die Schweiz.

Derzeit ist Cordula Kocian beim Netherlands Symphony Orchestra beschäftigt.

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Mara Smith

wurde in Gießen geboren und begann im Alter von 7 Jahren mit dem Geigenunterricht. Mit 14 wechselte sie zur Bratsche, wurde bald darauf Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“, Stimmführerin im Jugend-Sinfonieorchester des Landes Hessen und Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Sie studierte zunächst bei Prof. Johannes Lüthy in Freiburg und Karlsruhe und absolvierte anschließend ihr Konzertexamen bei Prof. Felix Schwartz in Rostock. Außerdem nahm sie an zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Prof. Thomas Brandis, Prof. Hatto Beyerle, Prof. Hartmut Rohde und Prof. Jean Sulem teil.

Zahlreiche Orchestererfahrungen sammelte sie u.a. in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, dem SWR Sinfonieorchester und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Neben ihrer regen Orchestertätigkeit ist Mara Smith eine passionierte Kammermusikerin. In den vergangenen Jahren war sie beispielsweise Bratschistin des Caecilienquartetts sowie Mitglied verschiedener Ensembles des SWR und des RSB.

Seit 2008 ist Mara Smith stellvertretende Solobratschistin des Sinfonieorchesters Münster und seit 2009 Bratschistin des Smaragd Quintetts, bestehend aus Mitgliedern des Orchesters.

Zahlreiche Aushilfstätigkeiten führten sie in den letzten Jahren zu Orchestern wie der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und den Dortmunder Philharmonikern.

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Lucie Stepanova

wurde in Prag in eine Musikerfamilie geboren. Bereits mit vier Jahren erhielt sie den ersten Klavierunterricht und im Alter von elf Jahren begann sie mit dem Cellospiel. Sie studierte Cello in Prag bei Jaroslav Kulhan, in Utrecht bei Lenian Benjamins und Elias Arizcuren und in Freiburg bei Christoph Henkel. Dort schloss sie ihr Studium mit dem Orchesterdiplom ab und ergänzte anschließend ihre musikalische Ausbildung bei Janos Starker an der School of Music University, Indiana, USA, wo sie ihre Studien mit dem Solistendiplom abschloss.

Lucie Stepanova spielte als Solistin mit verschiedenen Orchestern wie dem Prager Sinfonieorchester FOK und dem Freiburger Akademischen Orchester. Tourneen führten sie als Solistin in die USA und nach Japan und als Mitglied des Cello Octets Conjunto Iberico Amsterdam u.a. nach Brasilien, Spanien, England, Frankreich, Kroatien und Polen. Sie spielte mehrere Aufnahmen für den Tschechischen Rundfunk ein und wurde für zwei Fernsehdokumentationen über sie vom japanischen und tschechischen Fernsehen begleitet. Derzeit bildet sie mit der Pianistin Ksenia Kouzmenko ein Duo, und sie gründete das Projekt „Bach im Dunkeln“ (siehe www.luciestepanova.eu).